Abrechnung

Abrechnung

Wir sind wieder alle irgendein solidarisches Irgendetwas. Ein geografisches solidarisches Irgendetwas!
Kaum jemand ist #Elfenbeinküste, niemand #Ankara oder #Istanbul, die allerwenigsten sind #Syrien oder #Griechenland.

Wenn es Europa trifft, laufen die Medien, Politiker, die Sicherheits- und Terrorexperten wie auch ein grosser Teil der Bevölkerung zur Hochform auf.
Die breite Masse trauert öffentlich um 40 Menschenleben und färbt ihre Profilbilder in den Landesfarben des aktuell betroffenen Staates. Die Experten wussten schon immer, dass es wieder passieren würde und fordern schärfere Überwachung und mehr Zusammenarbeit unter den Nachrichtendiensten. Die Politiker sind sich nicht zu schön, gleich auf beiden Wellen mit zu surfen. Zuletzt sind da noch die Medien, die sich mit ihren Turnübungen sämtliche Bänder überdehnen und auch Knochenbrüche in Kauf nehmen.
Es gibt stundenlange TV-Berichte, Talksendungen und die stets gleichen Fragen. In ihrer Hilflosigkeit und Ohnmacht gegenüber solchen Ereignissen greifen alle in den selben Korb. Sie fordern mehr Integration, mehr Toleranz, mehr Überwachung. Bis auf Letzteres ist in 3 Wochen nichts mehr zu spüren. Toleranz, Integration muss dem Asylchaos weichen. Wir wollen ja keine neuen Terroristen nach Europa lassen, wir wollen auch keine religiös getriebenen Fundamentalisten, die sich hier eine Parallelgesellschaft aufbauen. Sprich, wir sind intolerant und mit Sicherheit haben wir kein Geld für Integration.
Nein, das Geld brauchen wir für Stacheldraht, Überwachungsstaat und für „Hilfe vor Ort“. Damit uns aber genügend zum Leben bleibt decken wir die Kosten dafür mit Waffenlieferungen in Staaten ab, die uns die nächste Flüchtlingswelle und damit möglicherweise (so wird es zumindest gepredigt) neue Attentäter ins Land.

Ich habe die Schnauze gestrichen voll von Doppelmoral, von „Wir sind die Guten“. Es kotzt mich an, wenn ich meine persönliche Freiheit und meine Privatsphäre nach solchen Anschlägen rechtfertigen muss und dabei schief angesehen werde.

Meine Lösung?
Legt endlich den religiösen Sumpf trocken. Nein, nicht der Islam! ALLE Religionen, die glauben, 2000 Jahre alte Bücher sollten unser Leben bestimmen. Christen, Juden und Muslime müssen endlich erkennen, dass Religion als gesellschaftliches Regelwerk nicht funktioniert.
Diesen Beitrag kann jeder von uns leisten. Faltet eure Hände zu Hause und plaudert mit eurem Lieblingsmedium, aber tragt es nicht nach Aussen, verzichtet auf Missionierung und hört auf eure Götzenbilder als Allerheilmittel zu preisen.
Nicht das mein Vorschlag alle Probleme dieses Planeten lösen würde, aber er ist wenigstens ehrlich und verzichtet auf die Scheiss Doppelmoral in unserer verlogenen Welt, in der es noch immer nur darum geht die Schuldigen ausserhalb unseres Kulturkreises zu suchen, während dem die schlimmsten Kriegstreiber eine Haustüre weiter wohnen.

So, jetzt ist der Frust raus. Ich kann mich wieder in die sozialen Medien trauen.

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