Aufklärung im Chindsgi

Aufklärung im Chindsgi

Club vom 12.07.2011

Der Club vom 12. Juli zum Thema Aufklärung schon im Chindsgi

Ich bin ja schon erstaunt, wie Anny Filipponi und Anian Liebrand ihre Positionen festigen wollen. Da sind weder handfeste Argumente dabei, noch gestehen die beiden ein, dass sie (vermutlich) aus religiösen Gründen den Aufklärungsunterricht grundsätzlich verbieten wollen. Diese konservative Haltung erinnert mich irgendwie an den Kreationismus. Meine Nackenhaare sthen ebenfalls ab, wenn ich Aussagen hören muss, wie gleichgeschlechtliche Sexualität vor unseren Kindern verborgen werden soll. Wie die beiden dann noch auf die Idee kommen, das in Broschüren Anleitungen zum Analsex verteilt werden (im Chindsgi versteht sich) entzieht sich sogar der Kenntnis der „besorgten“ Eltern.
Es gibt an einer konservativen Einstellung eigentlich nicht viel auszusetzen, aber das grenzt an Verleugnung der Sexualität.
Ein kleines Highlight in der Sendung ist dennoch vorhanden. Die Antwort von Anian Liebrand auf die Frage wie er persönlich aufgeklärt wurde, zauberte mir schon ein kleines Lächeln auf mein Gesicht.

Passend dazu ein Link zu einem Artikel aus dem St. Galler Tagblatt vom 11. Juli 2011:
http://bit.ly/pJVnb3 „Kein Holzpenis im Kindergarten“

Im Artikel nehmen die 2 Sexualpädagogen der Stadt St. Gallen Stellung zu Holzpenisen und Plüschvaginas im Kindergarten

Motion will Sexualunterricht verbieten

2 SVP Kantonsräte aus Zug wollen Sexualkundeunterricht per Motion verbieten – Artikel in der Neuen Zuger Zeitung vom 14.Juni 2011

Leave a Reply