Güterbahnhof

Güterbahnhof

Grosse Pläne für das Güterbahnhof-Areal

Update vom 5.8.2016

Eines der Siegerprojekte des SGKB Wettbewerbes kommt in Fahrt
FM1Today zum Projekt Lattich
A
uch das Magazin Saiten schreibt unter dem Titel „Auf ins Lattich-Quartier“ über das Projekt


SGKB Wettbewerb – Lattich I – Die Brache Güterbahnhof St.Gallen zum Leben erwecken

Update vom 17.5.2016

Die St.Galler Kantonalbank hat zu ihrem Jubiläum einen Wettbewerb ausgeschrieben.
Eines der Projekte, das eingereicht wurde dreht sich um eine Zwischennutzung am Güterbahnhof:
„Die Zwischennutzung soll analog dem Pioniergewächs Lattich organisch wachsen und wuchern. Das Handeln vor Ort mit Engagement und Herzblut, als flexibler Akt, steht im Vordergrund.“

Projekteingabe auf der Seite der St. Galler Kantonalbank


Planung der Teilspange beginnt

Update vom 2.3.2016

3 Teilprojekte (3. Röhre, Anschluss Güterbahnhof, Liebeggtunnel) und die Klärung, wer sich wie an den Kosten beteiligt.
Stand bis Heute: Der Bund übernimmt die Kosten für den zusätzlichen Rosenbergtunnel plus einen Beitrag (unbekannt) am Anschluss Güterbahnhof. Den Liebeggtunnel müssen sich vermutlich Kanton und Stadt teilen.
Das Tagblatt über die weiteren Schritte nach dem Nein zur Güterbahnhofinitiative
Ihr solltet euch auch die folgende Textpassage merken:

«Die Richtlinien besagen, dass ein zweispuriger Tunnel im Gegenverkehr maximal 20 000 Fahrzeuge pro Tag aufnehmen darf. Bis 2025 rechnen wir bereits mit 19 000 Fahrzeugen», sagt John. Da eine weitere Verkehrszunahme auf der Stadtautobahn erwartet wird, würde die tolerierbare Menge bereits bis zur Eröffnung der Teilspange, die zwischen 2030 und 2035 geplant ist, überschritten.


«Frau Adam, wann kommt die Pförtneranlage im Riethüsli?»

Update vom 28.2.2016

Peter Olibet vom vom Initiativkomitee «für ein lebendiges Areal Güterbahnhof ohne Autobahnanschluss» im Interview des Magazin Saiten.
Hier die Stelle im Mobilitätskonzept der Stadt zum „Pförtnersystem“:

„Damit die Funktionalität des Gesamtverkehrssystems bis zur Realisierung der dritten Röhre und Teilspange gewährleistet werden kann ist ein Verkehrssystemmanagement nötig. Ziel des Verkehrsmanagements ist es dabei, in städtischen Gebieten den Verkehr im System gleichmässig, ruhig, störungsfrei14, emissionsarm und sicher fliessen zu lassen. Besondere Bedeutung kommt dabei der Steuerung des in die Stadt einfahrenden Verkehrs zu.“

Quelle: Mobilitätskonzept der Stadt St. Gallen (PDF)


Abstimmung vom 28.2.2016

Tja, leider hat es nicht geklappt, schade.
Meinen Kommentar dazu findet ihr im Blog

2016-02-28 19_20_46-Protokoll städtische Abstimmung 20160228.pdf

Hier noch ein paar Meldungen vom 28.2.2016:


Leserbrief Walter Locher

Update vom 24.2.2016

Einigen mag evtl. der Leserbrief von Kantonsrat Walter Locher aufgefallen (bislang nicht online) sein. Er wurde gestern im Tagblatt veröffentlicht. Unser Kantonsrat wirft den Initianten vor, mit der Visualisierung billige Propaganda zu machen. Warum die „Propaganda eben doch nicht so billig ist, erklärt der Schöpfer der Visualisierung, Marco Tofalo gleich selber.


Zielkonflikte im Nadelöhr

Update vom 22.2.2016
Auch die NZZ beschäftigt sich mit der Initiative und dem Autobahnanschluss. Für einmal kommt aus dem Verlagshaus auch Kritik am Stadtrat und zwar zu Recht!

„…So streitet sich die Stadt St. Gallen denn um Ursache und Wirkung zusätzlicher Strassen, statt ein cleveres Gesamtverkehrskonzept vorzulegen…..“


Eine Autobahn? Ein tolles Quartier?

Update vom 22.2.2106

Der St. Galler Güterbahnhof schafft es in die WOZ
Brauchen wir wirklich einen 5. Autobahnanschluss mitten in der Stadt?


St.Gallens ewige Autobahn(alp)träume

Update vom 18.2.2016

Peter Surber im Magazin Saiten über das Referat von Rene Hornung an der erfreulichen Universität im Palace. Da ich ebenfalls vor Ort war kann ich nur zustimmen.

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Adam schiesst zurück

Update vom 18.2.2016

So titelt heute St. Galler Nachrichten. Das sollte man nicht einfach so im Raums stehen lassen. Deshalb gab es dazu ein #kurzverbloggt


Siebzigerjahredenken in der St.Galler Verkehrspolitik

Update vom 17.2.2016

Ich wurde heute noch auf einen Blogbeitrag aufmerksam gemacht. Marco Tofalo hat sich sehr weitreichende Gedanken zum Projekt gemacht.

Unter anderem zu den Anzahl Spuren bei der Ein-/Ausfahrt Kreuzbleiche, zum benötigten Platzbedarf an der Geltenwilerstrasse und nicht zuletzt auch um Fusgänger und Velofahrer.
Leseempfehlung!


Kleine Perle

Update vom 15.2.2016

Heute hat mich auf Twitter Tobias Angehrn auf eine ältere Anfrage von Paul Rechsteiner aufmerksam gemacht. Es geht um einen Bundesbeitrag an die Südumfahrung von St. Gallen von 1986 😉


Unerlässlich für die Stadtentwicklung

Update vom 11.2.2016

Die St. Galler Nachrichten sind ja hier eher selten anzutreffen. Das hängt damit zusammen, dass ich mich nicht via RSS Feed informieren kann und der Newsletter eher dürftig ausfällt.
Hier aber der Text zum Güterbahnhof von Franz Welte


Areal Güterbahnhof: Lesen im Kaffeesatz

Update vom 11.2.2016

Harry Rosenbaum im Magazin Saiten über Geld, viel Geld oder wieviel Geld?
Niemand kennt die Kosten, niemand weiss wie viel die Stadt vom Bund bekommt …
Auch der „Autobahnzubringer“ ins Appenzellerland, auf Kosten der Stadt ist ein Thema.
Zudem teile ich die EInschätzung, dass letztendlich das „Chaos“ an die Geltenwilerstrasse verlagert wird. Das legen auch die Zahlen von Marcel John, Kantonsigenieur nahe. 85% des Verkehrs von Teufen in Richtung Stadt werden die Autobahn am neuen Anschluss wieder verlassen. Nur gerade 15% nutzen den Anschluss für den Transit.


Stadtrat gegen Güterbahnhof-Initiative

Update vom 11.2.2016

Die Medienmitteilung des Stadtrates. Nichts Neues, nichts was man im Vornherein nicht schon vermutet hätte. Kurz zusammengefasst von unseren eloquenten Stadträten Adam und Scheitlin


Diskussion um Grundsatzfragen

Update vom 10.2.2016

Im Bericht geht es um die Podiumsdiskussion vom Montag 8.2.2016. Darüber habe ich mich ja bereits in meinem Blog Podium #Staustadt ausgelassen.
Grundsätzlich sehe ich bei der Berichterstattung des Tagblatts noch immer klare Tendenzen gegen ein Ja zur Initiative. Bei einem speziell gekennzeichneten Artikel würde ich mir etwas mehr Objektivität wünschen. Besonders, wenn bereits am Vortag 2 Artikel zum selben Thema erschienen sind.
Auch inhaltlich bin ich mit David Gadze nicht einverstanden. Ich habe die Diskussion anders erlebt.
St. Galler Tagblatt vom 10.2.2016 – Diskussion um Grundsatzfragen


Quartiere wollen die Teilspange

Update vom 9.2.2016

Quartiere wollen die Teilspange


Debatte wird kurz und heftig

Update vom 9.2.2016

Debatte wird kurz und heftig


Die Auswirkungen der Teilspange

Update vom 3.2.2016

Hier sind ein paar spanende Aussagen zu lesen:

„Denn mit der Teilspange reduziere sich der Verkehr an der St. Leonhard-Strasse gegenüber dem Zustand ohne die Teilspange um rund 30 Prozent.“

Da sind wir dann mal gespannt, wenn es soweit ist bzw. kommt.

„Eine Verlängerung des Schorentunnels bis zur Liebegg würde die Verkehrsprobleme ohne weitere Massnahmen jedoch nicht lösen, schreibt der Stadtrat. Es brauche zwingend auch einen Anschluss im Bereich Güterbahnhofareal.“

Hier fehlen mir einfach Zahlen. Es wäre an der Zeit mal mit offenen Karten zu spielen, oder?
Wie hat sich der Verkehr an der Teufenerstrasse entwickelt? Ich bin seit meiner Parkplatzauswertung skeptisch was solche Aussagen anbelangt.

„Modellrechnungen zeigten, dass im Jahr 2030 ohne verkehrliche Massnahmen täglich 22 000 Fahrzeuge beim Knoten Oberstrasse auf der Teufener Strasse verkehren werden. Mit dem Bau der Teilspange reduziere sich diese Zahl auf rund 12 000 Fahrzeuge pro Tag.“

Hier der Artikel im Tagblatt
Hier die erwähnte Interpellation Teilspange und Interpellation Teilspange Beilage


 

Ich springe erst sehr spät auf den Zug auf. Am 28.2.2016 werden wir über die „Güterbahnhof-Initiative“ der SP abstimmen. Ich selber stecke in einem grossen Dilemma, das bislang niemand lösen konnte.
Wie soll ich stimmen, wenn ich einen Anschluss ans Appenzellerland und eine Entlastung der Teufenerstrasse für notwendig erachte, aber das Areal am Güterbahnhof nicht mit einer Autobahn Ein- und Ausfahrt belasten möchte?

Meine Idee eines direkten Anbindung an die A1 bei der Kreuzbleiche kommt bislang nirgends wirklich vor. Ich rede hier von einem Tunnel mit 2 Spuren direkt in Richtung Teufen, ohne eine zusaätzliche Ein- oder Ausfahrt an dem onehin schon belasteten Abschnitt Davidstrasse-Geltenwilerstrasse-St. Leonhardsbrücke. Aber schauen wir was nach dem 28.2.2016 passiert. Bis dahin könnt ihr einen Blick auf die beiden Komitees und die Projektseite des Bundes (Ja, Bund 😉 ) werfen:

Webseite Ja zum Güterbahnhof

Nein zur Staustadt

Projektseite des ASTRA


 

Hier noch ein paar ältere Presseberichte und kurze Statements von mir

30’000 QUADRATMETER IN STÄDTISCHEM BESITZ
UPDATE VOM 16.7.2015

Harry Rosenbaum stellt die Frage, was passiert mit dem Areal, wenn die Appenzellerbahnen dereinst durch den Liebeggtunnel fahren und damit das Gelände frei wird.
Spannender Artikel auf Saiten – Der Grüne Ring braucht eine Grüne Lunge


2 STÖCKIGER KREISEL, UNTERIRDISCH
UPDATE VOM 7.7.2015

Tönt ambitioniert und teuer. Verantwortlich fÜr die Kosten sind gemäss Kantonsingenieur der Bund die Kantone SG und AR sowie die Stadt.
Wichtig noch, das Volk dÜrfte das letzte Wort haben.
Willi Haag zückt vorsorglich schon mal Zuckerbrot und Peitsche:

„Andere in der Schweiz warteten nur darauf, von Verzögerungen oder einem Nein des städtischen Stimmvolkes zum Projekt profitieren zu können. Wenn es dazu komme und die Bundesmillionen anderswohin flössen, dürfe sich die Ostschweiz diesmal wirklich nicht beklagen, sie komme in Bern immer zu kurz.“

Ob da alle mitmachen?
Bericht im Tagblatt vom 7.7.2015


FRAU ADAM, HALTEN SIE DIE 3. RÖHRE MIT TEILSPANGE GÜTERBAHNHOF FÜR NÖTIG
UPDATE VOM 26.5.2015

Das Magazin Saiten hat nachgefragt. Demnächst soll auch ein Bericht zur eingereichten Initiative dem Stadtparlament vorgelegt werden


EINFACHE ANFRAGE IM STADTPARLAMENT
UPDATE VOM 24.3.2015

Heute wird voraussichtlich eine einfache Anfrage von Markus Knaus beantwortet:
Darin geht es in erster Linie um das Verkehrsaufkommen zwischen Liebegg – St. LeonhardbrÜcke – Kreuzbleiche und Sitterviadukt.
Sicherlich sehr wichtige Fragen, die im Vorfeld des Projektes geklärt werden müssen.
Die schriftliche Antworten dazu sind auf der selben Webseite ebenfalls einsehbar.


DER MYTHOS VOM STAU
UPDATE VOM 12.3.2015

Felix Mätzler geht in seinem Gastkommentar auf Saiten der Frage nach, ob Stau in St. Gallen wirklich ein Problem ist.
Die Aussagen der Verkehrsanalysten erstaunen mich nicht besonders. Allerdings ist der Status Quo das Eine und die Zukunft das Andere.
In unserem engen Tal gibt es nur wenig Spielraum und die Anbindung ans Appenzellerland ist nunmal via Teufenerstrasse oder über Gossau gelöst. Ich persönlich verspreche mir vom Liebeggtunnel eine Entlastung. der westlichen Innenstadt. Allerdings braucht es dazu keine zusätzliche Ein-/Ausfahrt beim Güterbahnhof.


GLEISE TEILEN?
UPDATE VOM 23.2.2105

Das St. Galler Tagblatt hat heute zusätzliche Informationen geliefert.
Interessant für mich wirds gegen den Schluss des Artikels:

Nicht zu unterschätzen sind zudem die vielen Interessengruppen beim Güterbahnhof: die Stadt, der Kanton, das Bundesamt für Strassen, welches dort einen Autobahnzubringer plant, aber auch die Anwohner oder die Betreiber des Kugl. «Wir gehen davon aus, dass bis Ende Jahr ein Entscheid gefällt ist.»

Quelle: St. Galler Tagblatt vom 23.2.2015


STAU AN DIE STADTGRENZE VERLAGERN
UPDATE VOM 24.12.2014

Gestern hat das St.Galler Tagblatt einen Artikel veröffentlicht, der ein Lichtsignal in der Liebegg zum Thema hat.
Damit soll die Stauproblematik auf der Teufenerstrasse in Richtung Lustmühle verlagert werden. Ich will das so nicht bewerten, frage mich aber, ob die im Artikel erwähnte Lösung mit dem Liebeggtunnel/Projekt Güterbahnhof wirklich kommt. Schliesslich ist da noch eine Initiative 127-113581_DM hängig.
Zudem scheinen mir die Kosten von 300 bis 500’000 CHF sehr hoch.

Quellen: