Die SBB macht alles verkehrt

Die SBB macht alles verkehrt

Der #Swisspass und die Idee des VöV und der SBB will einfach nicht aus den Medien verschwinden und dies zurecht.

Es ist durchaus nachvollziehbar, wenn ein Unternehmen die Daten der Kunden sammeln will um ihre Margen zu vergrössern und gezielt ihr Angebot zu verbessern.
Allerdings versucht die SBB sämtliche Kunden dazu zu zwingen und hier liegt der grosse Fehler.
Wenn wir die Grossverteiler und ihre Kundenkarten anschauen, dann verfolgen diese zwar den selben Zweck, aber sie haben ihr Konzept anders, und kundenfreundlicher aufgegleist.
Es ist nämlich niemand gezwungen, sich zu registrieren und seine Einkäufe offen zu legen. Auch der angeschriebene Preis ist grundsätzlich der gleiche, ob man nun eine Karte besitzt oder nicht. Es winkt einfach eine zusätzliche „Belohnung“, wenn man seine Daten den Firmen überlässt.

Anders bei der SBB. Hier sind GA- und Halbtax-Kunden gezwungen, die „Kundenkarte“ zu verwenden. Einzige Möglichkeit ist es, den vollen Billett-Preis zu bezahlen. Böse Zungen könnten hier von Nötigung sprechen.

Die SBB soll die Zahlen und Daten bekommen. Aber nur von den Kunden, die sich bewusst dafür entscheiden. Dazu muss sie so transparent wie möglich erklären, welche Daten erhoben und wie sie verwendet werden. Bahnbenutzer die das nicht wünschen sollen die Möglichkeit erhalten, zu den selben Preisen zu reisen (speziell Halbtax). Ein Bonussystem für die auskunftsfreudigen Reisenden auszugestalten liegt dann in der unternehmerischen Freiheit der Bahnbetriebe.

Das wird doch wohl möglich sein liebe SBB!

One thought on “Die SBB macht alles verkehrt

  1. Das geht dann wohl für ihre sogenannte Personenlenkung nicht auf – diejenigen, die opt-out gemacht haben, fallen durch die Statistik (genau so, wie diejenigen, die ein Einzelbillett gekauft haben oder aus dem Ausland kommen). Somit ist diese „Statistik“ dann nur sehr mangelhaft – also will man offenbar alles oder nichts…Ein Monopolbetrieb kann das offenbar – Grossverteiler sind ja mehrere. Es ist zu hoffen, dass der Bund der aufgezwungenen Datensammlerei nicht zustimmt.

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