Die Verständigungsfrage

Die Verständigungsfrage

Aufgrund eines Artikels im Tagesanzeiger und der aktuellen Situation in unserer Firma habe ich mich entschlossen, einen kurzen Blogeintrag zum Thema zu verfassen.

Ich unterhalte mich täglich mit meinen französisch sprechenden Kollegen in der Westschweiz via Telefon und Mail. Da auch eine Kanadische Firma mit Sitz in Vancouver dazugehört, hat es sich eingebürgert, dass wir uns in Englisch unterhalten. Das mag auch aus Sicht unseres Abteilung Sinn machen. Wir arbeiten in der IT-Abteilung einer internationalen Firma.

Trotz relativ guter Englischkenntnisse und sehr viel Toleranz gegenüber Gramatikfehler kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Sehr oft mit kleinen Auswirkungen, hin und wieder aber auch mit grösseren Impacts (wollte Wortwiederhohlung vermeiden). Eine grosse Hilfe sind dabei die Kollegen, die alle 3 Sprachen relativ gut beherschen und sich auch in Toleranz üben und jeweils versuchen sich dem Gegenüber anzupassen.

Was hindert mich als Deutschschweizer daran dank 3 Jahren Untericht Französisch zu sprechen? Bei mir ist der Grund sehr schnell gefunden. Ausser ein paar Fluchwörtern und ganz kleinem Wortschatz ist bei mir mangels Interesse nichts hängen geblieben. Ich habe mich stets auf das Englische konzentriert und kam eigentlich auch nie in die Situation mich französisch verständigen zu müssen. Deshalb wird sich wohl so schnell nichts ändern und ich werde versuchen mich auf Englisch zu unterhalten.

Nun habe ich aber zu Hause 2 Kids, die viel früher mit Fremdsprachen in Kontakt kommen als das bei meiner Schulzeit der Fall war. Ich bin trotz anfänglicher Skepsis bisher guter Dinge, dass die zukünftige Generation sich in mehreren Sprachen unterhalten kann.

http://politblog.tagesanzeiger.ch/blog/index.php/1332/englisch-als-schweizweit-erste-fremdsprache/?lang=de

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