Volksinitiative gegen zu frühe Sexualkunde

Volksinitiative gegen zu frühe Sexualkunde

Nach der Petition nun die Initiative

Sicherlich sind die 91’000 Unterschriften der Petition ein beachtlicher Wert und zeigen dass das Thema den Leuten wichtig ist.
Jetzt ist daraus eine Initiative entstanden, was sicherlich folgerichtig ist und uns zeigen wird, wie wichtig dieses Thema wirklich ist.

Aber, bitte hinterfragt die Beweggründe der Initianten gründlich bevor ihr eure Unterschrift darunter setzt.

Ich werde mich von jetzt an in regelmässigen Abständen zu den Äusserungen der Exponenten äussern und mit Beispielen, Zeitungsartikeln und TV-Berichten zum Anliegen der Initiative äussern.

 

Heute stelle ich ganz einfach eine Frage:

Glaubt ihr wirklich, dass die Initianten fähig sind, ihre Kinder im Rahmen des Elternhauses aufzuklären? Ich bezweifle das stark
Ein Beispiel dazu liefert Anian Liebrand im Club auf SF:
Club vom 12.07.2011

2 thoughts on “Volksinitiative gegen zu frühe Sexualkunde

  1. Ich bin im Zwiespalt: Auf der einen Seite finde ich eine frühe Sexualaufklärung vernünftig und wichtig, andererseits hat mich dieser Sexkoffer schon ein wenig geschockt, dass es so schnell ins Detail gehen soll. Ich bin der Meinung, dass man den Kindern auf jeden Fall alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet. Zu sehr in die Tiefe darf es bei der Erklärung/ Aufklärung aber noch nicht gehen. Außerdem sollte man den Kindern den Umgang mit den Medien beibringen, da dort sehr viele sexuelle Reize zu finden sind. Seiten wie http://harri-wettstein.de sind zwar sehr hilfreich, gehen mir persönlich für unter 9-jährige zu weit. Das sollte jeder selbst entscheiden, inwieweit man sein kind aufklärt.

    1. Es steht auch für mich ausser Frage, dass ein Sexualkundeunterricht stufengerecht stattfinden muss.
      Aber genau dass passiert ja bereits, im Übrigen auch mit Unterstützung des Sexkoffers. Nur dass den Eltern und Zeitungsleser vorgemacht wurde, die Kinder spielen Sexscenen nach und lernen im Kindergarten den Gebrauch von Kondomen. Das ist ist überspitzt formuliert, trifft aber in etwa die Vorstellung der Initianten.
      Übrigens sind die Lehrpläne mit Inhalt und Materialien weitestgehend via Netz einsehbar. Du wirst dabei sehr schnell feststellen, dass die Schulen keineswegs pornografischen und anrüchigen Unterricht erteilen.
      Hier zum Beispiel der Lehrplan für Kindergärten im Kanton St. Gallen:

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