Warum ich auf Smartmetering rumhacke

Warum ich auf Smartmetering rumhacke

Ich habe ja heute schon 2 Blogeinträge zu 2 Smartmeterprojekten in der Ostschweiz geschrieben.
Mir ging es in erster Linie wirklich nicht darum, Personen oder Firmen in die Pfanne hauen zu wollen. Die Verflechtungen (s. Bild) haben sich aus der Suche nach Infos einfach so ergeben.

Natürlich finde ich die Verflechtungen von öffentlichen Institutionen und Firmen äusserst bedenklich. Politisch ist das für mich ein No Go!

Was mich aber noch viel mehr stört ist die fehlende Transparenz in Sachen Datenschutz.
Verbraucherprofile wie sie bei Smartmetern erstellt werden können, greifen einerseits in die Privatsphäre ein und andererseits wecken sie Bedürfnisse bei weiteren Diensten. Haushaltgerätehersteller, Stromproduzenten und Geheimdienste sind da nur 3 Beispiele, für Interessenten an unserem Stromverbrauch.
Wenn nun die Verstrickungen der Politik und der Datenverarbeiter offensichtlich werden, dann frag ich mich, wer denn die Kontrollfunktion übernehmen kann. Die Kontrollfunktion, die sicherstellt, dass die erhobenen Daten auch nur zu dem Zweck bearbeitet werden für den sie gedacht sind. Die mangelhafte Kommunikation und die äusserst dürftigen Informationen provozieren geradezu einen Missbrauch, der möglicherweise sogar durch das Kleingedruckte „legalisiert“ wird.

Smartmetering bleibt eine gute Chance, unseren Stromverbrauch in kontrollierte Bahnen zu lenken und dürfte auch bei zukünftigen Fragen zu neuen Energiegewinnungsmethoden eine Rolle spielen. Bleibt aber wachsam, hinterfragt die Dienste und informiert euch, wie ihr Einfluss auf die Verwendung eurer Daten nehmen könnt.

Smartmetering Arbon

BIld: Verknüpfungen Smartmetering Arbon
Quelle: Webseiten der einzelnen Firmen und Personen

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