We Want Zora Back

We Want Zora Back

Die Story lässt mir keine Ruhe, es spukt sehr vieles in meinem Kopf herum. Ein Grund, sich hinzusetzen und die Gedanken zu notieren.

Ich gebe zu, ich bin befangen. Das hat 2 Gründe. Einerseits mag ich Zora Debrunner sehr und andererseits habe ich selber die Erfahrung gemacht, wie Andreas Gossweiler sich auf Twitter verhält. Ich habe die Story fast von Beginn weg miterlebt und auch aktiv verfolgt. In regelmässigen Abständen bin ich dabei selber direkt involviert gewesen.
Meine Meinung dazu ist klar, die Anzeige von Zora an die Adresse von Andreas ist korrekt, notwendig und es geschieht zurecht.
Nachdem verschiedene Medien den Hashtag #wewantzoraback aufgrund des massiven Response aufgenommen haben, wurde ich in meiner Meinung noch bestärkt.
Andreas stellt sich selber als Don Quijote im Kampf gegen «nationalkonservative gesinnten Twitterer“ (Watson) dar. Er zählt auch Zora zu dieser Gruppe.
Was aber unerwähnt bleibt, ist dass Andreas aka @silver_train permanent gegen Personen schiesst, die nicht seiner Meinung sind. Dies durfte auch ich erfahren und ich bin beim besten Willen kein rechtsgerichteter Faschist, Rassist oder Nazi. Ja, das ist sein Vokabular!
Wenn, was durchaus vorgekommen ist, Andreas und ich die selben Ansichten zum politischen Geschehen teilten, dann musste jeweils meine Einstellung als Ex-Pirat zum Urheberrecht herhalten, um trotzdem Pulver mit Kugeln gegen mich verschiessen zu können.
Andreas ist nicht in der Lage, sich sachlich zu einem Thema zu äussern. Eine Diskussionskultur enstehen zu lassen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Glaubt mir, ich hatte es zu Beginn versucht.
Es geht bei ihm soweit, dass er sich täglich mit provozierenden Bemerkungen in Konversationen einmischt, die man mit ihm nicht führen möchte. Wenn grad kein Thema läuft, schreckt er nicht davor zurück, proaktiv irgendwelche Tweets mit einem CC in die Welt zu setzen, nur um eine Auseinandersetzung zu provozieren.
Es ist Tatsache, dass Zora sich mit einigen wirklich sehr rechtsgerichteten Personen unterhalten hat, wie ich im Ãœbrigen auch. Das hat aber wenig mit irgendwelchen politischen Ansichten zu tun, sondern liegt viel mehr in einer offenen Natur und einem breiten Interessenhorizont. Wem kann man so etwas zum Vorwurf machen und wem kann man aufgrund solcher Unterhaltungen eine entsprechende Gesinnung unterstellen?
So etwas kann nur jemand, der konstant die Dialoge von Personen verfolgt, obwohl er geblockt und gemutet ist und der gezielt die Provokation und Aufmerksamkeit sucht.
Andreas hat in den letzten Monaten angefangen, sich bei Menschen einzuschleimen oder sie zu provozieren, von denen er genau gewusst hat, dass seine Tweets bei Zora landen. Seine Intrigen, seine Provokationen und sein Verhalten, dass sich tagtäglich wiederholt hat, gipfelte letztendlich in der Offenlegung des echten Vornamens von Zora.
Dieser eine Tweet ist aber nicht das Problem. Wie @silver_train selber zugegeben hat, war es ein leichtes den Vornamen herauszufinden. Bleibt die Frage, weshalb er das nicht längst gemacht hat und stattdessen über Wochen hinweg auf dem sogenannten Pseudonym herumgeritten ist.
Ich selber habe Zora mehrmals persönlich getroffen. Ich wusste auch, dass dies nicht ihr „richtiger“ Vorname ist. es hat mich aber nie interessiert, was in ihrer Geburtsurkunde steht. Der Grund ist einfach. Sie hat sich nie hinter dem „falschen“ Namen versteckt. Es ist ihr „Rufname“ nicht mehr, nicht weniger.

Andreas ist ein sehr schwieriger Mensch. Hinter die Fassade zu blicken müsste wohl Aufgabe von Fachpersonen sein. Denn es ist nicht vorbei. Er wird nicht aufhören, sich im Netz zu produzieren und Aufmerksamkeit zu suchen.
Ja ich weiss, meine Tweets, dieser Blogbeitrag und die „Verteidigung“ von Zora tragen nicht dazu bei zu deeskalieren,  aber aufs Maul zu sitzen würde mir persönlich aktuell mehr schaden als nützen. Zu tief sitzt die Wut!

 

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